Erdmännchen schaut skeptischEs gibt immer mal wieder Unstimmigkeiten im Job? Ständig ist irgendetwas am Arbeitsplatz nicht auffindbar? Der Kollege spricht wie chinesisch (oder schwäbisch, man selber nur hochdeutsch) und man weiß nicht, was er meint? Man ist ständig abgelenkt von anderen Dingen? Alles läuft schief!

So einen Arbeitstag im Job wünscht man sich nicht unbedingt. Doch was ist wichtig beim Miteinander im Job? Worauf sollte man auch bei sich selber achten? Was sind die Wunsch-Eigenschaften, die man selber und der Kollege im Job haben sollten?

Teamfähigkeit

Eine Eigenschaft, die nicht einfach mal erlernt werden kann. Da steckt Wille und Motivation dahinter. Wenn man nicht mit jemandem zusammen arbeiten will, dann merkt der andere das auch. Die Freude am Helfen, an der Zusammenarbeit mit den Kollegen sollte im Mittelpunkt stehen, wenn man im Team arbeitet.

Es macht viel mehr Spaß, wenn man zusammen im Job an einem Projekt oder in der Produktion arbeitet – und nicht immer nur gegeneinander. Man muss sich nicht das Leben schwer machen oder schwer machen lassen. Einfach das nächste Mal, wenn wieder etwas in der Luft liegt, daran denken, was man gemeinsam erreichen will – und nicht, dass einen der Kollege mal wieder nervt, weil er unbedingt Recht haben muss.

Organisation

Wenn das Arbeitsleben nicht aus exakt vorgegebenen Abläufen (z. B. am Fließband) besteht, dann ist man für seinen Arbeitsplatz selber verantwortlich. Wer organisiert arbeitet, hat viele Vorteile. Zum Beispiel muss man nicht so viel suchen, weil alles immer am selben Platz liegt. Man muss weniger improvisieren, sondern kann seine Arbeit schnell und sicher erledigen.

Kommunikation

Ganz klar, die Pausengespräche im Job sind hier nicht gemeint. Die laufen sowieso. Wenn man den anderen um Hilfe bittet, dann sollte diese Bitte klar und deutlich sein. Ebenso erwartet man selber klare Informationen und Anweisungen im Job. Nachfragen ist da ein wichtiger Punkt. Noch besser: „Habe ich das richtig verstanden?“ fragen und dann nur die wichtigsten Dinge wiederholen.

Aber auch das Zuhören ist ein wichtiger Punkt. Nicht nur mit halben Ohr hinhören und sich die andere Hälfte selbst denken. Bitte immer die volle Aufmerksamkeit, wenn wichtige Dinge gesagt werden, die mit dem Arbeitsablauf zu tun haben.

Noch ein Punkt: Wenn etwas nicht klappt oder Fehler aufgetreten sind, dann nicht vertuschen, sondern darüber sprechen. Manches lässt sich zu einem frühen Zeitpunkt noch regeln oder reparieren.

Konzentration

Routine ist ein Konzentrationskiller. Wenn man viele gleichförmige Aufgaben hat, dann neigt man im Job dazu, sehr routiniert zu sein. Aber auch die Ablenkungsgefahr ist höher. Bei gefährlichen Arbeiten an Maschinen oder mit Produktionsgütern ist es wichtig, sich zu konzentrieren. So verhindert man viele Arbeitsunfälle. Ist übrigens ähnlich zu Hause. Auch da sollte man mit Bedacht eine Leiter besteigen oder aufpassen, dass man sich nicht an heißen Dingen (Kochtopf etc.) verbrennt.

Fazit zu den vier Eigenschaften

Man sollte sich häufiger diese vier Eigenschaften vor Augen führen. Ob man selber darauf achtet, diese bestmöglich zu erfüllen. Dann gibt es bessere Stimmung unter den Kollegen und man hat einen organisierten Arbeitsplatz, an dem das Arbeiten mehr Spaß macht. Die Verständigung untereinander läuft besser, man ist konzentrierter und arbeitet optimal für die Firma. Alle sind zufriedener.

Wir sind so lange am Tag auf der Arbeit, da sollten wir uns die Zeit doch so angenehm wie möglich machen – auch, wenn dabei viel zu tun ist. In diesem Sinne: Frohes Schaffen!

 

Foto: pixabay 706544, CC0 Public Domain