BaggerfahrerEin Bagger im Sand. Erinnern Sie sich noch an ihre Kindheit? Was war ihr Lieblingsspielzeug? Wenn es um den Sandkasten ging, dann war es der Bagger, oder?

In jungen Jahren dachte man vielleicht, dass der Baggerfahrer (m/w) den ganzen Tag spielen darf. Was für ein Traum! Einige Kinder von damals sitzen heute den ganzen Tag am Schreibtisch und arbeiten am Computer. Doch einige andere Erwachsene haben sich ihren Kindheitstraum bewahrt und sind wirklich Baggerfahrer geworden.

Wer anderen eine Grube gräbt, ist Baggerfahrer

Glückwunsch zu diesem Entschluss, denn Baggerfahrer zu sein, ist ein Traumberuf. Ein Baggerfahrer wird immer gebraucht. Ein Beruf mit Zukunft. Denn egal wie automatisiert und hochgradig technisch unsere Arbeitswelt aussieht. Ohne Baggerfahrer geht es nicht. Wenn die Schaufel samt Schubkarre auf der Baustelle nicht ausreicht, um Erdarbeiten zu erledigen. Wenn es um Kies oder ähnliche Materialien im Steinbruch geht oder um Garten- und Landschaftsbau. Dann ist ein Bagger die erste Wahl. Und dazu braucht man jemanden, der sich damit auskennt.

Wie bekommt man den „Schein“ für Baggerfahrer?

Die Erlaubnis für den Baggerfahrer nennt man allgemein Fahrausweis für Erdbaumaschinen. Er gilt für die entsprechenden Baugeräte. Das kommt ganz auf die Fortbildung drauf an, auch da gibt es Unterschiede. Was auf jeden Fall sehr hilfreich ist, wenn man vorher schon mal Erfahrungen auf dem Bau gesammelt hat.

Ohne einen ordentlichen Schein kann man zwar einige, jedoch nur ganz wenige Bagger fahren. Aber warum sollte man sich selber einschränken, wenn man gern regelmäßig Bagger und weitere Erdbaumaschinen im Job benutzen möchte? Unternehmen und Bauherren sind sogar dazu verpflichtet, dass der Baggerfahrer den Nachweis parat hat, dass er diese Baumaschinen offiziell einsetzen darf. Es dient ja letztlich auch der eigenen Sicherheit und die der Kollegen um einen herum.

(Um-) Schulung zum Baggerfahrer gewünscht?

Mann oder Frau (seit 1994 sind Frauen zugelassen) ab 18 Jahren können Baggerfahrer (m/w) werden. Ausreichende Deutschkenntnisse und eine Gesundheitsprüfung (G25) sind erforderlich. Für bessere Jobchancen könnte eine Umschulung sogar von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Das sollte man am besten mit einem Ansprechpartner der BA abklären – bevor man sich bei einer Umschulung anmeldet.

Baugeräteführer heißt der Ausbildungsberuf für Baggerfahrer

Wollen Sie in Ihrem Job baggern, etwas verladen, planieren, verdichten, schürfen, walzen, verlegen, fräsen oder bohren? Diese Geräte stehen einem ausgebildeten Baugeräteführer zur Verfügung:

Zu den Baugeräten gehören Bagger, Radlader, Kompaktlader, Lader, Planierraupen, Muldenfahrzeuge, Müllverdichter, Planiermaschinen, Schürfkübelfahrzeuge, Grader, Dozer, Scraper, Walzen, Grabenfräser, Seilbagger, Rohrverleger mit Ausrüstung wie Ladegabel, Bohrgeräte, Schlaghammer, Straßenbürste, Drehschaufel und Arbeitsplattform.

Die dreijährige Ausbildung verspricht nicht nur Spaß zu machen, sondern man findet sehr gut einen Job in Industrie, Handel und Handwerk. Als hochqualifizierter Mitarbeiter zu arbeiten zahlt sich aus. Die zwei Voraussetzungen zum Durchstarten sind ein abgeschlossener Hauptschulbesuch und Schwindelfreiheit. Es geht eben auch mal hoch hinaus bei manchen Einsatzorten.

Baggerfahrer sind gefragte Leute

Die Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt sehen hervorragend aus. Baggerfahrer und Baugeräteführer sind wichtige Schlüsselpersonen auf Baustellen. Wer mit dem „Schein“ in der Hand und der entsprechenden Erfahrung einen Job sucht, dürfte im Nullkommanix vermittelbar sein. Verantwortungsbewusste und zuverlässige Leute werden immer gern eingestellt.

Die WFD GmbH schreibt die Jobs immer in der Jobbörse aus. Oder fragen Sie doch einfach direkt – in einer unserer Geschäftsstellen in Esslingen, Heilbronn, Öhringen oder Schwäbisch Hall nach.

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