Die meisten Personalchefs schlagen in der Bewerbungsmappe als erstes den Lebenslauf auf. Wenn der nicht auf Anhieb überzeugt, lesen sie gar nicht erst weiter.

Vor allem, wenn es viele Bewerbungen für einen Job gibt, scannen Personalverantwortliche die Lebensläufe oft noch vor dem Anschreiben. Als Bewerber müssen Sie es dem potentiellen Arbeitgeber demnach so einfach wie möglich machen, die relevanten Informationen zu erkennen. Achten Sie darauf, dass Ihr Lebenslauf hinsichtlich seiner äußeren Form, Gliederung und optischen Gestaltung übersichtlich angelegt ist und keine Rechtschreib- und Grammatikfehler aufweist.

Die tabellarische Darstellung ist die gebräuchlichste Form, den Lebenslauf zu schreiben. Was einen guten tabellarischen Lebenslauf ausmacht? Wir haben wichtige Regeln, für Sie zusammengestellt.

Gliederung: Klar strukturiert und lesefreundlich

Im Gegensatz zum ausformulierten sollte der tabellarische Lebenslauf möglichst knapp gehalten werden. Zwei DIN A4-Seiten sind die Norm, drei sollten es nur bei langjähriger Berufserfahrung werden.

Gliedern Sie den tabellarischen Lebenslauf in verschiedene Themenabschnitte und versehen diese jeweils mit einer Überschrift: An erster Stelle stehen immer die persönlichen Daten. Es folgen chronologisch rückwärts Angaben zur Berufserfahrung, Ausbildung und Qualifikation, zu Praktika, Zusatzqualifikationen und eventuell Hobbys. Wichtig beim Aufbau deines tabellarischen Lebenslaufs ist, dass Sie die zeitliche Strukturierung konsequent durchziehen.

Behalten Sie im Auge, was den Personaler an Ihrem Werdegang interessiert und was nicht: Angaben zur Grundschulzeit sind bei erwachsenen Bewerbern in keinem Fall notwendig, wirken sogar eher unbeholfen.

Layout: Einheitliches Erscheinungsbild

Wählen Sie ein Layout, welches auf die ausgeschriebene Stelle und zu Ihrer Persönlichkeit passt. Entscheiden Sie je nach Branche, wie hoch der Grad an Kreativität sein darf. Das Arbeiten mit grafischen Elemente und Hervorhebungen geben dem Dokument eine persönliche Note und sind bei der Gliederung deines tabellarischen Lebenslaufs unverzichtbar. Für das Bewerbungsfoto, das seinen Platz üblicherweise in der rechten oberen Ecke des tabellarischen Lebenslaufs findet, sollte genug Raum bleiben.

Unregelmäßige Spaltenbreiten fallen in einem tabellarischen Lebenslauf sofort negativ ins Auge. Um eine einheitliche Formatierung zu erreichen, können Sie eine Tabelle mit zwei Spalten einrichten oder mit definierten Tabs arbeiten. Achten Sie auf die Abstände zwischen den einzelnen Überschriften und Unterpunkten, auf einheitliche Aufzählungszeichen und Zeitangaben sowie auf Seitenränder, Zeilenabstand, Schriftart und -größe).

Bewerbungsfoto: Lächeln für den neuen Job

Ein nettes Lächeln allein garantiert noch keine Einladung zum Gespräch. Ein schlechtes Foto hingegen kann verhindern, dass man Sie näher kennenlernen möchte. Wer sich um eine neue Stelle bewirbt, der sollte nicht am Bewerbungsfoto sparen – für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Ausdruckslose biometrische Passfotos sowie schlecht belichteten Automatenbildern, Urlaubsfotos oder verwackelten Schnappschüsse sind absolut tabu. Suchen Sie sich für ihr ausdruckstarkes Bewerbungsfoto einen professionellen Fotografen, der sein Handwerk versteht.

 

Viel Erfolg beim Bewerben!

Foto: Pixabay 1756282