Spätzle aus dem Schwabenländle

Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg, im Schwabenländle. Vor kurzem bin ich vom Norden in den Süden gezogen. Genauer gesagt, von Hannover aus. Sie wissen schon, das sind die, die gar keinen Dialekt haben. Wir schreiben so, wie wir sprechen und umgekehrt. Meine ersten beruflichen Gespräche vor Ort habe ich unfallfrei überstanden. Nein, nicht, dass ich einen gefährlichen Beruf hätte, aber die Ohren verknoten sich bei mir schon manchmal. Aber nur gefühlt, keine Sorge!

Ich mag das Schwäbisch, so langsam höre ich mich hinein. Aber nur, wenn der Schwabe extra für mich sein sogenanntes Hochdeutsch spricht. Wobei es immer noch ein paar Ausdrücke und Wörter gibt, die dem Schwaben dabei herausrutschen, die ich partout nicht verstehe. Aber ich frage dann höflich nach. Funktioniert bestens.

Stolpersteine im Schwabenländle

So etwas habe ich noch nie bemerkt! Nun könnte ich besonders Glück gehabt haben und bin mit meiner offenen und freundlichen Art ganz gut bei den Schwaben angekommen. Das sagen einem die Schwaben dann auch, wenn sie einen nett finden. Der Schwabe an sich ist nicht besonders herzlich auf Anhieb – sagen sie über sich selber. Das finde ich gar nicht. Denn er (sie) öffnet sich schnell, wenn man den richtigen Ton trifft.

Dinge, die ein „Reigschmeggter“ (Zugezogener) nie tun sollte

Schwäbisch sprechen! Sonst kann man hier eigentlich fast alles machen. Auch beruflich habe ich das Gefühl, dass es im Schwabenländle einfach besser läuft. Ein paar Tipps zu den Schwaben gibt es hier, zum Schmunzeln natürlich.

Es gibt viele Gründe, um nach Baden-Württemberg umzuziehen. Ein wichtiger davon ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Wenn ich mir die Jobbörse von WFD anschaue, dann sehe ich aktuell um die 200 Stellenangebote unterschiedlichster Art – nur allein für die Region Hohenlohe, die WFD intensiv betreut.

Wie reagiert WFD, wenn sie Hochdeutsch hören?

Beim Schreiben merkt man es (noch) nicht, doch wenn es zum Vorstellungsgespräch kommt oder um die erste telefonische Bewerbung geht, dann ist es wieder da. Man ist ein Nicht-Schwabe. Aber das macht gar nichts, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Esslingen, Heilbronn, Öhringen und Schwäbisch Hall sind da sehr aufgeschlossen.

Wenn Sie einen Job suchen, dann sind Sie – ganz gleich ob auf Hochdeutsch oder Schwäbisch – ein Bewerber, auf den sich WFD freut. Probieren Sie es aus, rufen Sie doch einfach mal an. Oder bewerben Sie sich direkt, falls Ihnen ein Stellenangebot sofort gefällt. Klicken Sie dafür in der Jobbörse einfach auf die Stellenbezeichnung. Dort bekommen Sie noch mehr Details.

Wenn gerade kein Job dabei ist, der zu Ihnen passt, dann melden Sie sich trotzdem bei WFD. Vielleicht kommt demnächst ein Jobangebot, was dann auf Sie passt. Wir Norddeutschen sagen dazu: „Sei nicht so dröge (=langweilig, öde), meld‘ dich einfach!“.

Was macht denn WFD genau?

Kurz und knapp formuliert, da sind die Norddeutschen wie die Schwaben: WFD kümmert sich um Personalüberlassung, Personalvermittlung und -betreuung in Industrie, Handwerk und Verwaltung.

Demnächst gibt es von mir dann – deutschlandweit gültige (!) – Tipps zur Bewerbung, zum Vorstellungsgespräch und vieles mehr. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WFD werde ich befragen und Ihnen vorstellen. Schauen Sie einfach mal wieder herein.

Ihr Nordlicht im Schwabenländle Nicole Y. Männl.

Foto: pixabay 174858, CC0 Public Domain