Der Frühling naht – endlich ist es draußen wieder länger hell, die Temperaturen werden milder. Eigentlich ein Grund ungetrübter Freude, wäre da nicht die Frühjahrsmüdigkeit: statt einen Energieschub zu spüren leiden zahlreiche Menschen im Frühjahr unter Antriebslosigkeit und „reizender“ Laune. Wir haben Tipps, mit denen Sie Ihren Körper frühjahrsfit machen!

Eine richtige Krankheit ist es nicht und trotzdem sind frühjahrsmüde Menschen weit davon entfernt, im Job ihr Leistungsniveau zu halten. Stattdessen kämpfen sie mit Antriebslosigkeit, Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen und Gereiztheit. Zwei bis vier Wochen können diese Symptome anhalten. Eine umfassende wissenschaftliche Erklärung gibt es dafür bislang noch nicht.

Raus aus der Frühjahrsmüdigkeit!

Doch jammern hilft nicht. Sie können Ihren Körper aktiv dabei unterstützen, den saisonalen Jetlag zu überwinden.

Hier sind unsere Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:

  • Viel Sonne und frische Luft  – die Wachmacher Nr. 1
    Tanken Sie möglichst viel frische Luft. Lassen Sie das Auto stehen und sparen Sie sich das Geld für öffentliche Verkehrsmittel. Wenn möglich gehen Sie zu Fuß oder radeln Sie zu Ihrem Arbeitsplatz. Wenn Sie im Büro sind, öffnen Sie die Fenster so oft es die Temperaturen und die Kollegen erlauben. Frische Luft versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff und vertreibt die Müdigkeit. Versuchen Sie in der Mittagspause Sonne zu tanken. Das regt die Serotonin-Produktion zusätzlich an und Sie helfen Ihrem Körper damit, sich schneller umzustellen.
  • Bewegung wann immer möglich
    Nutzen Sie jede sich bietende Möglichkeit sich zu bewegen, auch bei der Arbeit. Nehmen Sie beispielsweise die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder parken Sie das Auto etwas weiter weg von der Arbeitsstelle als gewohnt. Spaziergänge, Joggen oder was auch immer – Hauptsache Bewegung, und das am besten an der frischen Luft. Dabei müssen Sie sich nicht vollkommen verausgaben. Leichtes Jogging, Walking oder Rad fahren sind völlig ausreichend, um Körper und Geist wieder in Schwung zu bringen.
  • Kleine vitaminreiche Mahlzeiten und viel Flüssigkeit
    Bevorzugen Sie mehrere kleine Mahlzeiten verteilt auf den Tag. Das hat eine geringere Belastung unseres Körpers zur Folge und damit auch weniger Ermüdungserscheinungen. Jetzt im Frühling schreit unser Körper nach vitaminreicher Nahrung, denn von dieser erhält er in den Wintermonaten in der Regel weniger. Greifen Sie also zu Obst- und Gemüse – viele Sorten enthalten ebenfalls Serotonin und tun Ihrem Körper gut. Nicht zuletzt, weil dieser bei der Verdauung von leichter, vitaminreicher Kost weniger beansprucht wird. Müdigkeit kann auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme resultieren. Deshalb über den Tag verteilt möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf
    Gehen Sie abends nicht zu spät zu Bett. Sie sollten mindestens sieben bis acht Stunden schlafen. Gerade jetzt braucht der Körper ausreichend Erholung, um die Umstellung von Winter auf Frühling zu meistern.

Nach einer Umstellungsphase von rund zwei Wochen sollte die Frühjahrsmüdigkeit überwunden sein.
Einen schönen Frühling  wünscht Ihnen Ihr WFD-Team!

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