Elektroniker / Elektriker ArbeitsgeräteSind Elektroniker unter uns? Oder welche, die es mal werden wollten? Die schon als Schulkind mit dem Elektrobaukasten gespielt haben?

Im Physikunterricht hat es immer am meisten Spaß gemacht, wenn  Experimente mit Stromkreisen gezeigt wurden. Oder man selber ran durfte. Die Augen der Buben und Mädele strahlten dann so wie die kleine Glühlampe, die zu leuchten anfing. Das Interesse für Technik hat jeder Elektroniker. Anders geht es in dem Job gar nicht. Dazu noch ein bisschen Mathematik, schon haben wir die Voraussetzungen zusammen, die ein Elektroniker mitbringen sollte.

Berufsbezeichnung Elektriker und Elektroniker

Vor einiger Zeit offiziell und umgangssprachlich heute sagt man ja immer noch „Elektriker“. Das ist erstmal zu vernachlässigen, denn es meint dasselbe Berufsbild. Wo es jedoch wichtig werden kann, ist die Suche in einer Jobbörse.

Heißer Tipp: Einfach nach beiden Berufsbezeichnungen suchen. So erzielt man die besten Ergebnisse. Wenn immer noch zuwenig Ergebnisse angezeigt werden, kann man es auch mal mit „Elektro“ oder auch mit „Elektr“ versuchen.

Elektroniker sind gesuchte Leute!

Auf dem Jobmarkt sind verschiedene Formulierungen üblich: Elektroniker, aber auch die Bezeichnungen Betriebselektriker, Elektroinstallateur, Kfz-Elektriker, Schaltschrankelelektriker, Betriebselektriker und auch der Elektriker werden immer noch ausgeschrieben.

Suchen Sie einen Job als Elektroniker? Bewerben Sie sich mit diesem Formular oder direkt auf einen Job in der Jobbörse. Haben Sie noch Fragen vorab? Rufen Sie bei WFD in einer der Geschäftsstellen an: Esslingen, Heilbronn, Öhringen oder in Schwäbisch Hall / Crailsheim.

Das Aufgabengebiet des Elektrikers wurde immer größer und größer, so dass man dann auch den Job Elektroniker in drei Fachrichtungen aufgeteilt hat. Grundsätzlich unterscheidet sich das Basiswissen nicht, aber fachlich in der Praxis gibt es andere Schwerpunkte.

Drei Fachrichtungen für den Elektroniker

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

SolaranlageHier geht es um die Vernetzung von Systemen. Darunter fallen Beleuchungsanlagen, Schalt- und Regeleinrichtungen. Auch die Montage von Solaranlagen zur Energieversorgung gehört dazu.
Beschäftigungsorte: Elektronikerhandwerk und Facility-Dienstleistung, Montage meistens vor Ort.

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik

SciherheitssystemeInstallation von Kommunikations- und Sicherheitssystemen ist ein Schwerpunkt. Dazu gehören Videoüberwachung, Telekommunikation an sich, Zutrittskontrollen, Alarmanlagen und Brandmelder.
Beschäftigungsorte: Industrie sowie bei IT-Services, beim Kunden Montage meistens vor Ort.

Elektroniker für Automatisierungstechnik

FußgängerampelSteuer-, Mess- und Regelungssystemen gehören zu den Aufgabengebieten. Anlagen, die sensorisch, pneumatisch, hydraulisch oder elektronisch gesteuert werden. Zum Beispiel: Heizungs- und Lüftungsanlagen, Fertigungsanlagen – bis zu Verkehrsleitsystemen.
Beschäftigungsorte: Industrie wie Automotive, Anlagen- und Maschinenbau.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Elektroniker

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Das Interesse für Mathe und Physik sollte da sein. Es wäre bestimmt auch nicht schlecht, wenn die Noten im Abschlusszeugnis ganz passabel wären.

Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss haben die besten Chancen für einen Ausbildungsplatz. Meint: nach 10 Jahren Schule (Gesamtschule oder erweiterter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss).

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Es ist eine duale Ausbildung, das heißt, Berufsschule und praktische Arbeit im Ausbildungsbetrieb wechseln sich ab.

Auf jeden Fall wichtig sind Verantwortungsbewusstsein und der Respekt vor der Elektrizität an sich. Neugierde ist dabei nicht ausgeschlossen! In manchen Bereichen des Berufs sollte man über feinmotorische Fähigkeiten verfügen. Wer also Geduldsspiele gern spielt und auch ansonsten eine ruhige Hand hat, ist klar im Vorteil.

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